allgemein

Einblick in den Schulalltag und Präsentation der Schulschwerpunkte am
Tag des Gymnasiums am 10. 11. 2017 und am
Tag der offenen Tür am 12. 01. 2018

jeweils von 07:45 - 13:15

 

Wahlpflichtgegenstände

Ab der 6. Klasse müssen alle Schülerinnen und Schüler einer AHS eine von der Schulart abhängige Anzahl von Wahlpflichtgegenständen (WPGs) wählen.
Den Schülerinnen und Schülern wird dadurch eine individuelle Schwerpunktsetzung ermöglicht und sie sind für die mündliche Reifeprüfung von Bedeutung.

Jeder Wahlpflichtgegenstand hat 2 Wochenstunden pro Jahr.

Gesamtstundenzahl

  • 8 Stunden in der Realklasse
  • 6 Stunden in der Sportklasse

Anmeldung

Die Wahl muß verbindlich in der 5. Klasse in der ersten Woche des 2. Semesters mittels Formblatt erfolgen. Eine spätere Änderung ist nicht möglich (Ausnahme: Gruppe kommt nicht zustande). Maximal 4 Wochenstunden in der 6.Klasse!

Arten von WPGs

Es gibt grundsätzlich Wahlpflichtgegenstände der Kategorie aa (= „zusätzliche WPG', ergänzend, aufbauend), solche der Kategorie bb („vertiefende und erweiternde WPG" zu einem bestehenden Pflichtgegenstand) und schulautonome WPG:

Zusätzliche Wahlpflichtfächer (aa)

Fach
6. Klasse
7. Klasse
8. Klasse
Dauer
Französisch
2
2
2
3-jährig
Italienisch
2
2
2
3-jährig
Spanisch
2
2
2
3-jährig
Russisch
2
2
2
3-jährig
Informatik
2
2
2
3-jährig
Darstellende Geometrie
-
2
2
2-jährig
Theoprax
2
2
0
2-jährig
Musikerziehung
-
2
2
2-jährig
Bildnerische Erziehung
-
2
2
2-jährig
Darstellendes Spiel
2
2
-
2-jährig

Vertiefende Wahlpflichtfächer (bb)

  • Alle Fächer, die als Pflichtfach besucht werden (ausgenommen Bewegung und Sport)
  • 6. und 7. Klasse oder
    6. und 8. Klasse oder
    7. und 8. Klasse oder
    8. Klasse alleine und
    7. Klasse alleine dann, wenn damit die Summe der zu wählenden Wochenstunden aus WPGs erfüllt wird.

Maturabilität

Das WPG

  • muss mindestens vierstündig sein
  • muss mindestens bis zur vorletzten Schulstufe unterrichtet worden sein
  • kann als Ergänzung zu einem (dazu gehörigen) Pflichtgegenstand herangezogen werden, wenn die erforderliche Stundengrenze (10 bzw. 15 lt. Reifeprüfungsverordnung) nicht erreicht wird.

Es ist jedenfalls nicht gestattet, einen vierstündigen Wahlpflichtgegenstand zu teilen (z.B.: in 7. oder 8. Klasse). Wurde allerdings ein zweistündiger Wahlpflichtgegenstand „gebucht“, um auf die im Lehrplan festgesetzte Stundenanzahl zu kommen, ist dieser für eine Ergänzung auf 10 bzw. 15 Stunden zulässig.
Es ist nicht zulässig, zu einem Pflichtgegenstand den dazugehörigen „vertiefenden“ Wahlpflichtgegenstand als weiteres Prüfungsgebiet zu wählen (z.B.: GSK/PB und Wahlpflichtgegenstand GSK/PB).

  • Ein 6-stündiger Wahlpflichtgegenstand „lebende Fremdsprache“ ist zur mündlichen Reifeprüfung auf dem GERS-Niveau A2 als selbstständiges Prüfungsgebiet zugelassen.
  • Informatik ist eigenständig nur im sechsstündigen Gesamtausmaß mündlich maturabel.
  • Die ergänzenden Wahlpflichtgegenstände Bildnerische Erziehung und Musikerziehung (7. und 8. Klasse) sind nur in Verbindung mit dem jeweiligen Pflichtgegenstand (5. und 6. Klasse) maturabel.
  • Eine Kombination von Freigegenstand und Wahlpflichtgegenstand (z. B.: zusätzliche lebende Fremdsprache) setzt jedenfalls ein durchgängiges Curriculum voraus.
  • nähere Informationen auf https://www.bmbf.gv.at

Sonstige Anmerkungen

Überbuchung
Leistungsfähige und interressierte Schüler können das vorgeschriebene Ausmaß an WPGs auch "überbuchen".

Ein überbuchter WPG gilt als Freigegenstand.


Eröffnungszahl/Gruppenbildung

Für die Eröffnung eines WPG gilt die Mindestanzahl 5, für die Weiterführung kann diese Anzahl auch sinken. Wenn die Schülerzahl unter 15 oder unter der für den Gegenstand festgelegten Teilungszahl liegt, muss der Gegenstand klassenübergreifend angeboten werden. Die für die Schule zulässige Gesamtzahl der Wahlpflichtgruppen darf nicht überschritten wird. Wird die Mindestschülerzahl 5 an einer Schule nicht erreicht, so kann der Gegenstand auch schulübergreifend geführt werden.

Anzahl der WPG
Jede Schule hat ein gewisses Kontingent an WPG, das sie nicht überschreiten darf. Dieses hängt von der Anzahl der 6. bis 8. Klassen ab. Die Anzahl aller 6. bis 8. Klassen multipiliziert mit 4 ergibt das Kontingent der möglichen WPG-Gruppen pro Schule. Es liegt im Interesse der Schüler und der Schule, dieses Limit auszuschöpfen. Dadurch ergeben sich kleine Schülergruppen und ein vielfältiges Angebot.

Leistungsbeurteilung
WPG sind alternative Pflichtgegenstände und daher gilt die Leistungsbeurteilungsverordnung.

wurde der
vertiefende WPG Bildnerische Erziehung in der 6. Klasse gewählt, dann muss in der 7. und 8. Klasse der dazugehörige alternative Pflichtgegenstand Bildnerische Erziehung gewählt werden.

Ethik:
nur jene Schülerinnen und Schüler,

  • die auch den Pflichtgegensatnd Ethik besuchen, können den vertiefenden WPG Ethik besuchen
  • die den Pflichtgegenstand Ethik nicht besuchen, dürfen nur den zusätzlichen WPG Ethik wählen

Theoprax: Wegen dem projektorientierten Unterricht in Zusammenarbeit mit Unternehmen aus den Bereichen Wirtschaft, Industrie und Forschung ist der WPG für eine VWA verwendbar und auch maturabel!

Beispiele und nähere Informationen über einige WPGs, z.B.:

Bericht

Unser Leitbild


BILDUNG

Bildung ist für uns ein lebensbegleitender, nachhaltiger Entwicklungsprozess, bei dem die geistigen, kulturellen und lebenspraktischen Fähigkeiten sowie die kognitiven, personalen und sozialen Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler erweitert werden.

  • Die Schülerinnen und Schüler sollen erworbene Kenntnisse anwenden und bewerten können.
  • Sie sollen ihr Leben und Lernen durch kritisches Mitdenken, kreatives Querdenken und ethisches Vordenken (Univ. Prof. Dr. Gerlinde Mautner, WU Wien) selbst steuern, eigene Lösungsstrategien entwickeln um die Gesellschaft mitzugestalten.
  • Die Stärkung personaler Kompetenzen (Selbstwahrnehmung, Selbstbewusstsein, Selbsterkenntnis und Selbstsicherheit) erfolgt durch verschiedene Unterrichtsmethoden, vielseitige Zusatzangebote und internationale Projekte.
  • Wir fördern alle Schülerinnen und Schüler in ihren unterschiedlichen Begabungen, Fähigkeiten und Talenten.

PÄDAGOGIK.HALTUNG
Lernen ist für uns ein lebenslanger Prozess, der sich in vielen Bereichen unseres Lebens abspielt, unsere Persönlichkeit prägt und unsere Entwicklung vorantreibt.

  • Wir knüpfen unsere Lerninhalte an die individuellen Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler und an und geben ihnen so eine besondere Bedeutung.
  • Die Weiterentwicklung unserer Professionalität in fachlicher und methodischer Hinsicht stellt eine Notwendigkeit für die Qualitätssicherung unserer Schule dar.

OFFENHEIT

Als UNESCO-Schule stellt Offenheit in vielfältige Richtungen einen besonderen Wert in unserer pädagogischen Grundhaltung dar.

Dazu gehören

  • Anwendung neuer Erkenntnisse im Lehr- und Lernprozess
  • Mut, Fehler als Chance und Notwendigkeit zur Weiterentwicklung zu begreifen
  • Vermittlung von Weltoffenheit und der Fähigkeit zum friedlichen Zusammenleben
  • kulturelle Vielfalt als Bereicherung des Lebens
  • Solidarität mit Menschen, die unsere Hilfe benötigen
  • Offenheit für vielfältige Formen des kulturellen Schaffens (Musik, Literatur, Kunst,…)
  • Zusammenarbeit mit außerschulischen Bildungseinrichtungen und Institutionen
  • Zusammenarbeit mit regionalen und internationalen Partnern im schulischen und außerschulischen Bereich

BEGABUNGS- UND EXCELLENZFÖRDERUNG

Jeder Mensch hat das Recht auf Entwicklung seiner Begabungen und Talente.

Dazu gehören

  • Innere und äußere Differenzierung durch verschiedene Methoden (Individualisierung, Assignment, Contracting, …)
  • Zusätzliche Enrichmentangebote (Atelierbetrieb, Drehtürmodell, Olympiaden, Sommerakademie, …)

SPORTLICHE VIELFALT

Aufgrund der vielfältigen sportlichen Möglichkeiten legen wir Wert auf ein breites Spektrum an Bewegung und das optimale Entwickeln der eigenen (sportlichen) Persönlichkeit.

Dazu gehören

  • Konsequenz und Ausdauer in allen (sportlichen) Lebensbereichen
  • (sportliche) Fairness im Umgang miteinander
  • Einschätzen von Leistungen (Wettkämpfe)
  • Teamgeist und soziales Mit- und Gegeneinander
  • Schärfung des Umwelt- und Gesundheitsbewusstseins
  • Entwickeln eines positiven Selbstkonzeptes

 

SCHULGEMEINSCHAFT.BEZIEHUNG.LERNEN

Die Verwirklichung des Zitates „Der Mensch will wahrgenommen werden“ (Viktor Frankl) bildet die Basis unseres pädagogischen Handelns.

  • Wiir bauen die Schulgemeinschaft von Schülerinnen, Schülern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern und auf Interesse füreinander auf. Konstruktive, dialogische Gesprächskultur ist unser Ziel.
  • In einer vertrauensvollen Atmosphäre entwickeln sich wertvolle Beziehungen und die Bereitschaft, sich mit Lerninhalten und sozialen Anforderungen auseinanderzusetzen.
  • In der Schulgemeinschaft festgelegte Verhaltensvereinbarungen und eigenverantwortliches Handeln sind notwenige Rahmenbedingungen für positiv erlebtes Lernen.


LEBENS.WERTE.SCHULE


Neben einer umfassenden, sinnvoll und kreativ gestalteten Wissensvermittlung ist uns die Bildung des Charakters und des Herzens ein wichtiges Anliegen.

  • Wir legen Wert auf lebensgestaltendes als auch gesellschaftsgestaltendes Lernen
  • Wir respektieren die Würde jedes am Schulleben beteiligten Menschen, seine Individualität und Einzigartigkeit, seine Eigenverantwortung in allen Bereichen seines Tun und Handelns
  • Unser Schulklima ist geprägt vom respektvollen Umgang miteinander, von der Ehrlichkeit und Partizipation der Schulpartnerinnen und Schulpartner.
  • Wir fördern unsere Schülerinnen und Schüler in ihrer Differenzierungs-, Reflexions- und Entscheidungsfähigkeit, damit sie den Sinn des Gelernten erkennen und somit auf aktuelle und kommende Herausforderungen des Lebens vorbereitet sind.
  • Unser Konzept soll zur Ausbildung von positiven Einstellungen, der Wertschätzung (auch des qualitativen Wissenserwerbs) und zur Übernahme von Verantwortung gegenüber sich selbst und den Mitmenschen führen.

 

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